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Fahrgastverband PRO BAHN begrüßt Entscheidung des Aachener Stadtrates zu Campusbahn und Ratsbürgerentscheid
Renaissance der elektromobilen Stadtbahn in Aachen ein „zukunftsweisendes Projekt“ – Neben Vorteilen für Luft-, Umwelt- und Lebensqualität auch wirtschaftlich positive Impulse erwartet
Der gemeinnützige Fahrgastverband PRO BAHN Euregio Aachen, der mit weiteren Verbänden im Bündnis „AC=Bahn“ organisiert ist und sich für eine Renaissance des kommunalen Schienenverkehrs in Aachen stark macht, begrüßt die Entscheidung des Aachener Stadtrates vom 19.12.2012 für die Campusbahn in Aachen. Gleichzeitig freut sich Stefan Houbertz als Vorsitzender von PRO BAHN Euregio Aachen auch auf den geplanten Ratsbürgerentscheid: „Wir sind zuversichtlich, dass dieses zukunftsweisende und nachhaltige Projekt im März 2013 eine breite Stimmenmehrheit in der Aachener Bevölkerung erreicht.“ Eine der wichtigsten Aufgaben der Planer in Aachen ist nun weniger technischer Natur, sondern vielmehr mit Selbstbewusstsein für das Stadtbahnprojekt zu werben.

„Die Realisierung der Stadtbahn ist eines der wichtigsten Zukunftsprojekte Aachens“, ergänzt Michael Bienick, Pressesprecher von PRO BAHN Euregio Aachen. „Im Hinblick auf ein stadtverträgliches, menschengerechtes und sicheres Zusammenspiel der Verkehrsträger und zur Förderung von mehr Urbanität ist eine Stadtbahn in Aachen zukünftig unverzichtbarer und integraler Bestandteil.“ Neben den konkreten Vorteilen für die Bürger in puncto Luft-, Umwelt und Lebensqualität bietet ein neues Stadtbahnsystem auch handfeste wirtschaftliche Vorteile: Denn in Frankreich, wo es in den letzten 20 Jahren zu einer regelrechten Wiedereröffnungs-Welle von Straßenbahnen kam, liefern zahlreiche gute Schlaglichter den Beleg für eine auch damit einhergehend positive Wirtschaftsentwicklung. 

Ein Beispiel ist die elsässische Stadt Strasbourg. Hier ging 1994 die erste 10 Kilometer lange Linie in Betrieb, weitere Netzerweiterungen auf mittlerweile fast 40 Kilometer folgten. Bei der Konzeption der Strasbourger Tram war von Anfang an nicht nur eine Lösung der eigentlichen Verkehrsprobleme von zentraler Bedeutung, vielmehr sollte ein Gesamtkonzept umgesetzt werden, bei dem sowohl die Attraktivität des öffentlichen Nahverkehrs (ÖPNV), als auch die Attraktivität der Strasbourger Innenstadt und die Lebensqualität für die EinwohnerInnen merklich gesteigert werden sollte. Die Folgen waren eine Verdoppelung des ÖPNV-Anteils bei der Verkehrsmittelwahl, dem sogenannten Modal Split, bei gleichzeitigem Sinken des Autoverkehrs um 17 Prozent, ein Steigen des Fußgängeraufkommens in den Einkaufsstraßen um 20 Prozent und infolgedessen auch ein Steigen von Absatz und Grundstückswerten in den verkehrsberuhigten Innenstadtlagen. Die Tram wirkt dabei geradezu als Magnet zur Akquirierung von neuem Kaukraftpotential in die Strasbourger Innenstadt, die sowohl qualitativ als auch wirtschaftlich gewinnen konnte.
Veröffentlicht am 22.12.2012 | 2.954 Klicks
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