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PRO BAHN NRW e.V.
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Landesverband Nordrhein-Westfalen e.V.

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Fahrgäste entlasten, Infrastruktur nachhaltig stärken!
Im Hinblick auf die sich immer stärker abzeichnende wirtschaftliche Abkühlung fordert der Landesverband Nordrhein-Westfalen des gemeinnützigen Fahrgastverbandes PRO BAHN eine deutliche finanzielle Entlastung der Fahrgäste sowie ein nachhaltiges Infrastrukturprogramm.
Mit der längst überfälligen Behebung grundsätzlicher struktureller Nachteile für Fahrgäste, dem Verzicht auf weitere Preisrunden für Fahrscheine und einem dringend nötigen Streckenausbau- und Reaktivierungsprogramm, sollen gerade angesichts der drohenden Wirtschaftskrise spürbare Akzente gesetzt werden.

Ein Fünf-Punkte-Plan widmet sich klaren Zielen: Fahrgäste finanziell gerecht behandeln, unangemessene Preiserhöhungen verhindern, leistungsfähige Verkehrswege und -angebote schaffen!

Ermäßigter Mehrwertsteuersatz für Fernverkehrstickets!

Für Bahnfahrten über 50 km gilt heute: 19% Mehrwertsteuer. Völlig unangemessen, schließlich gilt Mobilität in einer zunehmend flexibilisierten Gesellschaft und Arbeitswelt durchaus als Grundbedürfnis. Richtig absurd wird die volle Besteuerung der Bahntickets, insbesondere dann, wenn man die positive Ökobilanz des Schienenverkehrs betrachtet und im Gegenzug erkennt, dass für einen Großteil des Flugverkehrs gar keine Mehrwertsteuer anfällt. Wettbewerbsverzerrung zu Gunsten von Umweltsündern, zu Lasten von Pendlern und Fernverkehrsreisenden.

PRO BAHN fordert: 7% Mehrwertsteuer für Fernverkehrstickets, statt wie bisher 19% - samt Durchreichung der Ersparnisse an die Fahrgäste!

Keine neuen Preisrunden im Nah- und Fernverkehr!

In der jüngsten Vergangenheit wurden Erhöhungen der Fahrpreise in NRW überwiegend mit "gestiegenen Energiepreisen" begründet. Zu den damaligen Zeitpunkten durchaus nachvollziehbar. Nun sind die Energiepreise aber das erste mal seit Jahren wieder deutlich gefallen, mit der klar erkennbaren Prognose, dass die Höchstpreise am Energiemarkt erstmal vorbei sind. Daher sind die nun schon angekündigten neuen Preisrunden völlig fehl am Platz!

PRO BAHN fordert: Veränderungen am Energiemarkt bei der Fahrpreisgestaltung berücksichtigen, Preisrunden zu Gunsten der Fahrgäste aussetzen!

Schülertickets endlich aufwerten!

Eine längst überfällige Aufwertung der zahlreichenSchülertickets würde insbesondere Familien entlasten.Schülertickets sollen - wie schon seit Jahren von PRO BAHN immer wieder gefordert - werktags und am Wochenende immer im jeweiligen Verkehrsverbund, in den Ferien im gesamten Bundesland gelten - analog zum VRR-Schokoticket. Weiter wäre eine Akzeptanz von Schülermonatskarten als Bahncard 50, sowie die Aufwertung der Schülerkarten zum vollwertigen Schülerausweis - sprich zur persönlichen Dauerfahrkarte mit Foto und allen Vorteilen eines Schülerausweises - nur richtig und auch ein wichtiger Schritt hin zur ökologischen Verkehrserziehung: Zufriedene, mobile Schülerfahrgäste von heute werden die überzeugten Bus- und Bahnpendler von morgen!

PRO BAHN fordert: Familien entlasten, Schüler durch die Nutzungserweiterung von Monatskarten zu überzeugten Bus- und Bahnfahrern prägen!

Günstige Pauschaltarife für Vielfahrer!

Gerade in Zeiten wirtschaftlicher Spannung müssen durch attraktive Pauschalangebote finanzielle Obergrenzen für Vielfahrer geschaffen werden, damit das besonders umweltfreundliche Verkehrsmittel Bahn auch besonders wettbewerbsfreundlich bleibt. Mit der Bahncard 100 (3.500,- Euro im Jahr, bzw. 320,- Euro im Monat) hat die Deutsche Bahn AG bereits ein Produkt im Angebot, welches genau diesen Grundsatz bedient. Doch wir sind davon überzeugt, dass bei einer relativ geringfügigen Absenkung dieser Preise deutliche mehr Menschen dieses Angebot nutzen würde, da sich dann die Anschaffung schneller rechnet. Angesichts der gesunkenen Energiepreise wäre eine Absenkung des Einstiegspreises mit Sicherheit möglich. Auf Landesebene gibt es hier das Angebot „SchönesJahrTicket NRW“, was jedoch bei ausgeschlossener Nutzung von Fernverkehrszügen und bei einem Preis ab 210,- Euro im Monat nicht gerade attraktiv wirkt.

PRO BAHN fordert: Die attraktive Bahncard 100 muss durch Preissenkung einem breiteren Publikum zugänglich gemacht werden. Ähnliches gilt für das „SchönesJahrTicket NRW“: Dieses muss günstiger und für Fernverkehrszüge zugelassen werden.

Zurückgestellte Streckenausbauten und -reaktivierungen müssen endlich wieder konsequent vorangetrieben werden!

Die von der Landesregierung zurückgestellten Maßnahmen zu Streckenausbauten und zu Streckenreaktivierung müssen endlich konsequent bearbeitet werden! Vor allen Dingen netzrelevante Lückenschlüsse gilt es endlich zu beseitigen, um in der Zukunft über eine Lleistungsfähige Infrastruktur für die Fahrgäste und die örtliche Wirtschaft zu verfügen. Besonderes Augenmerk gilt hierbei den Streckenabschnitten Marienheide - Brügge, Mönchengladbach - Roermond sowie für den Streckenausbau Bonn - Euskirchen, jedoch auch allen weiteren in der Integrierten Gesamtverkehrsplanung (IGVP) berücksichtigten Verbindungen. Neben den dadurch ermöglichten Zugverbindungen zum Wohle von (neuen) Bahnpendlern würden in der Bahnbauwirtschaft auch hunderte qualifizierter Arbeitsplätze erhalten oder neu geschaffen werden. Nicht nur in Zeiten des wirtschaftlichen Abschwungs durchaus wünschenswert!

PRO BAHN fordert: Längst geplante, aber in der Schublade ruhende Baumaßnahmen im Bahnwesen endlich anpacken! Für Fahrgäste und Wirtschaft!
Veröffentlicht am 04.12.2008 | 2.510 Klicks
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