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Scheitern des Semestertickets an der RWTH Aachen wäre "Katastrophe"
Fahrgastverband PRO BAHN Euregio Aachen hofft auf Kompromissbereitschaft und gemeinsamen Konsens zwischen Studentenvertretung (AstA) und Verkehrsverbund (AVV)
Der ehrenamtliche und gemeinnützige Fahrgastverband PRO BAHN Euregio Aachen zeigt sich angesichts der jüngsten Diskussion zur Preisgestaltung des Semestertickets mehr als besorgt. So ist mittlerweile das Semesterticket für Studierende an der RWTH in seinem Bestand gefährdet.

PRO BAHN äußert Verständnis dafür, dass sich die Studentenvertretung für einen möglichst niedrigen Preis fürs Semesterticket einsetzt und nicht diskussions- und kampflos die Preiserhöhung seitens des AVV schluckt. Aber auch die Position des AVV ist klar und nachvollziehbar. Nach Ansicht des Verbands sollten sich beide Seiten, sowohl der AVV als auch die AstA, wieder mehr aufeinander zubewegen, sodass ein neuer Kompromiss im Sinne eines gemeinschaftlichen Konsens gefunden wird.


Wenn die Verhandlungen scheitern hat keiner was davon

Wenn die Verhandlungen scheitern hat keiner was davon: Die RWTH Aachen ist eine typische Pendler-Uni und ohne ein Semesterticket wäre das tägliche Pendeln für die Studierenden finanziell eine absolute Katastrophe. Allein auf einer Strecke, wie Düren – Aachen, Geilenkirchen – Aachen oder Erkelenz – Aachen würde eine normale Monatskarte (die nur im Gebiet des AVV – und im Gegensatz zum Semesterticket nicht NRW-weit gilt) bereits 146,30 Euro kosten, auf sechs Monate gerechnet also 877,80 Euro. Vor diesem Hintergrund ist auch ein geringfügig teureres Semesterticket noch erheblich günstiger, als diese Mehrbelastung für die Studierenden, die einerseits unsozial wäre, andererseits die Studenten zusätzlich in Ihrer Mobilität stark einschränken würde.

Viele heute mit Bus und Bahn pendelnde Studierende könnten durch die höheren Preise zu Pkw-Nutzern werden und mit dem Auto nach Aachen pendeln. Die Leistungsfähigkeit der bereits heute in den Stoßzeiten verstopften Straßen würde dann permanent überschritten. Zudem wäre damit die Einhaltung des Luftreinhalteplans der Stadt Aachen in Gefahr.

So wird schon heute der Fluss des Busverkehrs in der Aachener Innenstadt durch den überbordenden Autoverkehr in den Stoßzeiten massivst beeinträchtigt. Würde das Semesterticket abgeschafft, käme der Busverkehr in den Stoßzeiten womöglich kaum noch voran.

Mit Blick auf die überlasteten Buslinien macht sich der Verband darüber hinaus noch einmal stark für den Aufbau eines Stadtbahnnetztes in Aachen. Dies ist gerade vor dem Hintergrund der steigenden Studentenzahlen bitter nötig. Wenn Aachen im Vergleich mit anderen Regionen nicht ins Hintertreffen geraten möchte, sollte man mit Weitblick auf zukunftsweisende, umweltverträgliche, menschengerechte und attraktive Verkehrsmittel setzen.
Veröffentlicht am 27.12.2011 | 2.659 Klicks
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