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Drei Stufen sind zu kurz gegriffen - Kritik von PRO BAHN am NRW-Tarif
Als zu kurz gegriffen bezeichnet der Fahrgastverband PRO BAHN NRW e. V. den gestern von Verkehrsminister Axel Horstmann vorgestellten Plan zur Einführung des NRW-Tarifs. Zwar sei die Ausweitung der Palette der Pauschaltickets zum 01. 08. 2004 zu begrüßen.
Das vorgesehene SchönerTagTicket für eine Person ist mit zwanzig Euro aber deutlich teurer als die vergleichbaren Tickets in den großen Flächenländern Bayern und Niedersachsen mit fünfzehn Euro. PRO BAHN fordert, bei diesem Ticket entsprechend der ursprünglichen Planung auf die Sperrzeit werktags bis 9 Uhr zu verzichten.
Bei dem jetzt auf den 01. 06. 2005 verschobenen Start der relationsbezogenen NRW-Tickets habe man die komplexe Entfernungs- und Preisberechnung des DB-Tarifs weitgehend übernommen. So gebe es im Bartarif landesweit rund sechzig verschiedene Preisstufen, die nur über konkrete Zugverbindungen bestimmbar seien. Das mache den Vertrieb dieser Tickets im Bus praktisch unmöglich. "Man übernimmt die Nachteile des Bahntarifs, ohne gleichzeitig seine Vorteile, wie beispielsweise die kostenlose Mitnahme eigener Kinder und Enkel, zu bieten", so der PRO BAHN-Tarifexperte Kurt Meisen.
Im Bereich der Zeitkarten drohe ein Ausweichen der Kunden auf Zeitkarten des DB-Fernverkehrs. Diese werden für viele Kunden billiger angeboten, als der NRW-Tarif für die entsprechende Relation. Die Einnahmen fehlten dann großenteils zur Finanzierung des SPNV im Lande.

PRO BAHN fordert zusätzlich zu den von Verkehrsminister Horstmann vorgestellten drei Stufen mindestens zwei weitere, nämlich
  • eine entfernungs- und nicht streckenbezogene Preisberechnung mit einer überschaubaren Anzahl von Preisstufen, die den vollständigen Vertrieb dieser Tickets bei den ÖPNV-Unternehmen ermöglicht und
  • die Ausweitung des Ticketsortiments um Angebote wie 9-Uhr-Monatskarten.
     

Nur dann könne der Fahrgast den NRW-Tarif als echten Verbundtarif ansehen, so der Fahrgastverband. Weiter auf der Tagesordnung müsse auch die Einbeziehung der Fernverkehrszüge - natürlich gegen Aufpreis - in dieses Tarifsystem bleiben.
 

Veröffentlicht am 26.06.2004 | 2.116 Klicks
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