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Gültigkeit von Verbundfahrausweisen in Fernzügen muss erhalten bleiben
Der Fahrgastverband PRO BAHN fordert, die Benutzung von Fernverkehrszügen mit Verbundfahrscheinen in Nordrhein-Westfalen unbefristet in der derzeit gültige Regelung beizubehalten.
Hintergrund: Die von PRO BAHN vielfach kritisierte Einführung des neuen Preissystems PEP im Schienenfernverkehr der Deutschen Bahn führt zu inakzeptablen Zugangshürden bei der Nutzung von Fernverkehrszügen im Verbund. Die Deutsche Bahn will die derzeit gültige Regelung, mit der Intercity- und Interregiozüge im Verbund unter Zahlung eines entsprechenden Zuschlags genutzt werden, ersatzlos aufkündigen.

Im neuen Bahntarif werden ab 15. Dezember für jede Verbindung Festpreise angeboten, die den Aufpreis für die Benutzung der Fernzüge in variabler, zum Teil sehr unterschiedlicher Höhe enthalten. Die DB will offenbar vermeiden, dass es im Verbundverkehr noch die bisherige, pauschale Zuschlagsregelung gibt, die jedoch für einen Verkauf an den Verbundautomaten unerlässlich ist.

"Für uns ist das eine unnötige Verkomplizierung des Tarifsystems, die zudem Pendlern teils unzumutbare Preiserhöhungen auflastet" meint Kurt Meisen, Tarifexperte bei PRO BAHN NRW.

PRO BAHN begrüßt ausdrücklich die Verhandlungsbereitschaft der Verkehrsverbünde, die sich für den Fortbestand der derzeitigen, kundenfreundlichen Regelungen einsetzen. Bislang ist aber nur für die Inhaber einer Verbund-Monatskarte eine Übergangslösung bis Ende 2003 erreicht worden.

Der Fahrgastverband sieht daher das Landesverkehrsministerium am Zug. Erst vor zwei Jahren war die Benutzung der Fernverkehrszüge mit Verbundtickets flächendeckend in NRW eingeführt worden und wurde seinerzeit auch als ein Erfolg der Landesregierung dargestellt. "Wer mit der Deutschen Bahn intensiv zum Metrorapid klüngelt, der muss auch zeigen, dass er im Gespräch mit der Bahn eine optimale Vermarktung des schon jetzt bestehenden Angebots erreicht. Verkehrsminister Schwanhold steht in der Pflicht." stellt PRO BAHN Sprecher Kurt Meisen fest und verweist in diesem Zusammenhang auch auf die vorgesehene Preiserhöhung um 50 % für BahnCard-Kunden im neuen Tarifsystem ab Dezember 2002, die vom Land offenbar tatenlos akzeptiert wird.
Veröffentlicht am 08.07.2002 | 1.321 Klicks
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