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Presseerklärung von PRO BAHN Regionalverband Niederrhein e.V. zum Thema „Mehr RE für NRW“
Mit der neuen Streckenführung der RE 1, der RE 2 und der RE 11 wird unbestritten der Tatsache Rechnung getragen, dass es auf der Strecke Duisburg – Düsseldorf – Köln erhebliche Kapazitätsengpässe gibt, die hierdurch abgemildert werden. Wirkliche Entspannung könnte aber nur die zügige Umsetzung des RRX-Konzeptes bringen. Auch dem Wunsch des Münsterlandes an eine bessere Anbindung an den Flughafen Düsseldorf wird hierdurch entsprochen.
Ein Vorteil für den linken Niederrhein ist jedoch für uns nicht erkennbar.
  • Die Fahrt nach Münster dauert jetzt von Krefeld und Mönchengladbach aus, laut Fahrplanauskunft 30 Minuten länger. Mit Glück erreicht man zwar in Duisburg einen früheren Zug, dieser Anschluss ist jedoch nicht garantiert. Eine etwas bessere Umsteigemöglichkeit hat man in Essen, wo man die RB 42 nach Münster erreicht. Da jedoch auch diese Verbindung kein garantierter Anschluss ist, ist er ebenfalls nicht in der Fahrplanauskunft ersichtlich.
  • Der neue Fahrplan der RE 11 findet in einem knappen Zeitfenster statt. Häufige Verspätungen auf dieser Linie sind daher zu erwarten. Dies wirkt sich natürlich auch auf einen günstigeren Anschluss in Duisburg und Essen nach Münster aus.
  • Das in Zukunft auf der RE 11 eingesetzte Wagenmaterial, bestehend aus 425er-Triebwagen, wurde zwar im Innenraum verbessert, entspricht aber in der Qualität nicht den auf der RE 2 eingesetzten Doppelstockwagen.
  • Eine wirkliche Verbesserung der Anbindung des linken Niederrheins an das östliche Ruhrgebiet ist für uns nicht erkennbar. Schon jetzt werden Hamm und Dortmund von Mönchengladbach aus ausreichend mit der RE 4 und der RE 13 angebunden. Lediglich Viersen, Krefeld, Krefeld-Uerdingen und Rheinhausen erhalten nun eine Direktverbindung nach Hamm und Dortmund. Zwar ist die Fahrt mit der RE 11 nach Dortmund um 15 Minuten kürzer, den meisten Fahrgästen genügt jedoch eine Direktverbindung nach Essen, die bereits jetzt besteht. Der Zeitvorteil kommt also nur wenigen Fahrgästen zu gute. Die entstehende Direktverbindung nach Bochum bringt nur für dort Studierende aus dieser Region, die zur Ruhruniversität pendeln, einen Vorteil.
  • Der Anschluss in Krefeld an die RE 10 nach Kleve lässt auch beim Fahrplan der RE 11 zu wünschen übrig. Hier entstehen lange Wartezeiten für die Fahrgäste.
     
Insgesamt erscheint uns die Personengruppe, die von der neuen Regelung profitiert kleiner, als die jener Fahrgäste die eine Direktverbindung nach Münster bevorzugen. Die alte Verbindung war auch von touristischem Reiz, da sie interessante Ziele direkt an den linken Niederrhein anband. Die Behauptung, dass der linke Niederrhein durch die neue Streckenführung eine Verbesserung erfährt, halten wir für Augenwischerei, die darüber hinwegtäuschen soll, dass die Vorteile klar auf der Strecke Duisburg – Düsseldorf – Köln zu finden sind und zwar zu Lasten unserer Region.

Wir fordern deshalb eine Nachbesserung, die zumindest die Fahrzeit nach Münster durch günstigere Umsteigezeiten in Duisburg und Essen verkürzt, um die entstehenden Nachteile zu mindern. Ein von uns gewünschtes bahnsteiggleiches Umsteigen in Duisburg bzw. Essen kann aus betriebstechnischen Gründen leider nicht umgesetzt werden. Ebenfalls fordern wir Bemühungen, die Anschlusszeiten der RE 10 an die RE 11 in Krefeld zu verbessern.
Veröffentlicht am 06.12.2010 | 3.282 Klicks
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